VNPS Signet
Verband Naturwissenschaftlicher Praeparatorinnen und Praeparatoren der Schweiz
Frühjahrstagung 2001
Frühjahrestagung 2001
Bericht zur 35. Generalversammlung des VNPS

Am 4. Mai 2001 fand mit 26 Teilnehmern die 35. GV im Museum "Bärengasse" in Zürich statt. Obwohl keine umstrittenen Geschäfte zu behandeln waren, gab es doch eine Diskussion über das Berufsbild, das Ansehen und den Stand des PräparatorInnen in der Schweiz, im Speziellen an den Museen. Es wurde klar, dass wir unser Licht nicht unter den Scheffel stellen dürfen, sondern als kompetente PartnerInnen mit einem breiten Grundwissen auftreten müssen. Dabei soll eine fundierte Ausbildung maßgebend sein, was durch unser Ausbildungsreglement gewährleistet ist. Die Ausbildungskommission hat nun den Auftrag, die Anforderungen der Museen an die PräparatorInnen auszuloten und das Ergebnis für die Praxis umzusetzen.

Unser Gründungsmitglied Susi Wiederkehr zog sich mach langer Mitarbeit, sowohl aus dem Vorstand als auch aus der Ausbildungskommission zurück. Mit einem Blumenstrauß, einigen Flaschen Wein und einem Erinnerungsgeschenk wurde Susi Wiederkehr in die neugewonnene und wohl verdiente "Freiheit" entlassen. Um die Lücke, die sie hinterläßt, zu schließen, wurden Martin Troxler (Beisitzer) und Beat Häusler (Ausbildungskomission) einstimmig gewählt.

Nach einem Unterbruch für ein währschaftes Mittagessen konnte die GV zügig beendet werden. Dabei ist anzumerken, dass beschlossen wurde, im Herbst 2002 eine Verbandsreise nach Paris zu unternehmen, wobei ein Besuch der Grande Galerie de L `Evolution mit Blick hinter die Kulissen einer der Höhepunkte sein wird.

Im Anschluß berichtete U. Schneppat und B. Koch vom W. T.C.(World Taxidermy Competition) in Springfield (USA). Der Vortrag mit Dias gewährte uns einen Einblick über die Größe dieser Show, machte aber auch auf die Probleme bei solch grossen Veranstaltungen aufmerksam.

Bei der anschließenden Führung durch die Ausstellung "Vernunft und Leidenschaft" konnte ein Einblick in das Leben der Zürcher Bevölkerung von der Zeit der Reformation bis zur Aufklärung gewonnen werden.

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Obwohl sich die Verschiebung ins Landesmuseum durch ein ausgiebiges Hagelgewitter verzögerte, lohnte sich der Besuch in der Werkstatt des Möbelrestaurators allemal. Herr Peter Ringger gewährte uns einen Einblick in seine Arbeit und seine 30jährige Erfahrung. Seine Begeisterung ist bemerkenswert und es war eine Freude, den Ausführungen des gelernten Möbelschreiners zuzuhören.

Bei diesem Mann konnte man förmlich spüren, dass sein Beruf seine Leidenschaft ist. Zudem war es wieder einmal eine gute Gelegenheit zu sehen, dass RestauratorInnen und PräparatorInnen gegenseitig von Ihren Erfahrungen profitieren können.

Kurz nach 18 Uhr ging die abwechslungsreiche GV ihrem Ende zu, wobei nachträglich noch einige KollegInnen die Gelegenheit nutzten, in gemütlicher Runde die Kameradschaft zu pflegen.


Urs Obrist

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