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Frühjahrstagung 2002 |
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Frühjahrestagung 2002
Bericht zur 36. Generalversammlung des VNPS
Am 3. Mai 2002 fand die 36. GV des VNPS in Aarau statt.
Um 9.00 Uhr traf man sich im Restaurant Schmatz. Schon hier wurde eifrig diskutiert und gefachsimpelt.
Zu Beginn gab der Präsident Christoph Meier bekannt, dass der Kaffee und die Gipfeli von Philipp Bauer
anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Firma "Bauer Präparationsbedarf" offeriert wurden. An dieser Stelle
gratulierte der Vorstand Philipp Bauer nochmals zu seinem Firmenjubiläum und dankte für seinen Einsatz im
Dienste des Berufsstandes und wünschte ihm auch in Zukunft alles Gute.
Um 10.00 Uhr wechselte die Gesellschaft ins Naturama, wo die GV offiziell eröffnet wurde. Bereits zu Beginn
wurden die Mitglieder über den Vorstandsbeschluss informiert, dass der VNPS-Wettbewerb im Frühjahr 2003
im Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern stattfinden wird. Das Museum hat den VDP eingeladen,
seine 42. Internationale Arbeitstagung in Bern abzuhalten, somit werden beide Präparations-Wettbewerbe
gemeinsam durchgeführt. Von allen Anwesenden wurde dieser Beschluss freudig begrüsst. Der Vorstand und vor
allem das Präparatoren-Team des Naturhistorischen Museums Bern wird sein Bestes geben, dass dieser für
unsere Verhältnisse grosse Anlass ein Erfolg wird. Wir hoffen auf rege Beteiligung sowohl bei den Vorträgen wie
auch beim Wettbewerb!
Martin Troxler erläuterte anschliessend die Ergebnisse der Umfrage bei verschiedenen Museen und Instituten.
Einserseits wurden die Museen bezüglich ihrer Wünsche und Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung von
Präparatoren/Präparatorinnen und anderseits zu deren Bereitschaft für die Schaffung von Ausbildungsplätzen
befragt. Die Umfrage stiess auf ein gutes Echo, die geleistete Arbeit unseres Berufsverbandes wird geschätzt. Das
heisst, dass wir die Nachwuchsförderung intensivieren müssen.
Als fliessender Übergang konnte von der erfolgreichen Abschlussprüfung von Sirpa Kurz berichtet werden. Es sei
hier nochmals dem Ausbilder Martin Zimmerli herzlich für seinen Einsatz gedankt und der "frisch gebackenen"
Präparatorin gratuliert.
Weiter stand der Mitgliederbeitrag auf der Traktandenliste. Es wurde beschlossen, diesen zu vereinheitlichen und
sowohl für Interessenten als auch für alle Mitgliederkategorien auf 100.- Franken anzuheben.
Der Vorstand, der für ein weiteres Jahr wiedergewählt wurde, bedankte sich bei allen Mitgliedern für die speditive
Durchführung der GV und stellte für die kommende Zeit vor allem die Öffentlichkeitsarbeit in den Vordergrund.
Nach 2.5 Stunden schloss der Präsident die Sitzung, aber nicht ohne seine Vorfreude auf den Vereinsausflug nach
Paris im Herbst kund zu tun.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen berichtete der Direktor des Naturama, Dr. Ueli Halder, über die Entstehung
des Museums. Mit interessanten Erläuterungen zeichnete er den Weg vom herkömmlichen Naturmuseum zum
modernen Naturama, wo sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unter einem Dach vereinigen. Während der
Neubau nun als Museum genutzt wird, findet im alten Gebäude die Wissenschaft ihren Platz. Es war äusserst
interessant zu sehen, welche Hürden genommen werden müssen, um die gesteckten Ziele zu erreichen.
Nach diesen Ausführungen zeigte Lorenzo Vinciquerra in einem ausführlichen Diavortrag den Werdegang der
Mammutmodelle des Museums (Muttertier mit Jungen). Von der Planung bis zur Vollendung wurden alle
Arbeitsschritte aufgezeigt, Probleme und deren Lösungen wurden klar dargestellt, so dass nach dem interessanten
Vortrag keine Fragen mehr offen waren. Danach begab sich die Gruppe zu den besagten Mammuts, um die Tiere
"in natura" zu begutachten. Dann stand noch genügend Zeit zur Verfügung, um sich die neue Ausstellung
anzuschauen.
Gegen 17.00 Uhr löste sich die Versammlung auf, wobei der eine oder die andere die Gelegenheit noch nutzte, im
gemütlichen Rahmen die Geselligkeit zu pflegen.
Urs Chr. Obrist
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Die Mammut-Modellgruppe im neuen Naturama in Aarau von L. Vinciquerra |
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