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Ausbildung |
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Es werden drei Fachrichtungen ausgebildet:
Die Ausbildung dauert für die medizinische und geowissenschaftliche Fachrichtungen je 4
Jahre, für die zoologische Fachrichtung 3 Jahre.
Berufsbeschreibung
Naturwissenschaftliche Präparatorinnen und Präparatoren sind gemäss ihrer Fachrichtung
in entsprechenden Museen und Instituten angestellt oder betreiben einen gewerblichen
Betrieb (zoologische und geowissenschaftliche Fachrichtung).
In Museen und Instituten wird vor allem biologisches Material gesammelt, konserviert
und für die Sammlung oder Ausstellung präpariert. Dazu kommt die Betreuung des Sammlungsgutes.
Freischaffende führen Präparationsaufträge für Schulen und Museen, Jäger, Natur- und
Vogelschutzvereine und Privatpersonen aus.
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Lehrabschlussprüfung |
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Ausbildungsmöglichkeiten medizinische und geowissenschaftliche Fachrichtung
Es besteht kein BBT-Reglement für diesen handwerklich-gestalterischen Beruf.
Es müssen daher privatrechtliche Ausbildungsverträge gemäss Obligationen-Recht
abgeschlossen werden. Der Verband Naturwissenschaftlicher Präparatorinnen und
Präparatoren der Schweiz (VNPS) regelt die Ausbildung und die
Lehrabschlussprüfung für seine Mitglieder
(siehe auch Ehrenkodex).
Die Grundlagen dazu sind seine Ausbildungs- und Prüfungsreglemente.
Die bestandene Lehrabschlussprüfung gibt Anrecht auf das
Abschlusszeugnis des VNPS als:
- Naturwissenschaftliche Präparatorin
- Naturwissenschaftlicher Präparator.
Ausbildungsmöglichkeiten zoologische Fachrichtung
Es besteht kein BBT-Reglement für diesen handwerklich-gestalterischen Beruf.
Der Verband Naturwissenschaftlicher Präparatorinnen und Präparatoren der Schweiz
(VNPS) hat die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung für seine Mitglieder
(siehe auch Ehrenkodex) verbindlich an die Berufsschule für den Lebensmittel-
und Textilbereich, Technische Zeichner und Zahntechniker (bsltz) in Wien verlagert.
Dort findet in Blockkursen zu jährlich 8–10 Wochen der schulische Unterricht
statt. Die praktischen Bereiche werden in den Lehrbetrieben in der Schweiz oder
in Österreich vermittelt. Das vom VNPS ausgearbeitete Reglement sowie der
Lehrplan für die Praxis orientieren sich an den österreichischen Vorgaben.
Die Lehrabschlussprüfung findet ebenfalls in Wien statt und wird durch die
Österreichische Berufsinnung abgenommen. Der Abschluss als Präparator / als
Präparatorin ist in der Schweiz gleichwertig und berechtigt zum Besuch
weiterführender Schulen wie bspw. die Berufsmaturitätsschule (BMS).
(Aussenstehende/Dritte können das Ausbildungs- und Prüfungsreglement beziehen.)
Die Ausbildungskommission des VNPS ist Ansprechspartnerin für Ausbildungsfragen.
Der VNPS kann keine Ausbildungsplätze vermitteln.
Ausbildungenmöglichkeiten im Ausland:
Walter-Gropius-Berufskolleg
HBFS für präparationstechnische Assistenten
Ostring 27
D-44787 Bochum
www.wg-bo.de
Berufsschule für PräparatorInnen
z.H. Herrn Kral
Längenfeldgasse 13-15
A- 1120 Wien
In dieser Schule wird das Fachwissen in Begleitung zu einer Lehre vermittelt. Eine
Lehrstelle ist somit Bedingung.
Fachzeitschriften:
"Der Präparator"
Hrsg. Verband Deutscher Präparatoren e.V.
Organ des VNPS
Martin Krogmann
Auf der Kuhlen 33
28203 Bremen
E-mail: redaktion@praeparation.de
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Titelblatt der Zeitschrift "Der Präparator" |
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Breakthrough
P.O. Box 2945 Hammond
Louisiana 70404-2945, USA
Taxidermy Today
119 Gadsden Street
Chester, South Carolina 29706, USA
Bezug von Fachliteratur bei:
Bauer Handels GmbH
Präparationsbedarf
Waberg
8345 Adetswil
+41 (0)44 939 18 68
oder online unter www.taxidermy.ch
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Ausbildung zoologische Fachrichtung
Praxis:
Vermittlung und Einübung der verschiedenen Präparationsmethoden.
Diese Tätigkeit erfordert Beobachtungsgabe, gestalterische Fähigkeiten,
Formengefühl, handwerkliches Geschick, Ausdauer und Geduld.
Anleitung zur Ausstellungsgestaltung und Sammlungsbetreuung.
Theorie:
Vermittlung der Grundlagenkenntnisse in Biologie, Tiersystematik,
Präparations- und Museumstechnik, Material- und Maschinenkunde,
Hygiene- und Entsorgungsvorschriften sowie fachbezogene Gesetzeskunde.
Schulen/Kurse:
Während der ganzen Ausbildungszeit müssen Kurse in
allgemeinbildenden und gestalterischen Fächern besucht werden,
ebenso einen Giftkurs. Wo lokal möglich, sollen Kurse und
Vorlesungen an Universitäten besucht werden.
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Berufsanforderungen
Schulische Voraussetzung:
Abgeschlossene Volksschule, in der Regel höchste Schulstufe
mit guten bis sehr guten Leistungen in gestalterischen und
naturwissenschaftlichen Fächern.
Kreative Anforderungen:
- gute Beobachtungsgabe
- gestalterische Fähigkeiten, gutes Formengefühl
- handwerkliches Geschick
- ausgeprägtes Interesse an den Naturwissenschaften
Konstitutionelle Anforderungen:
- keine Allergien
- guter Farbensinn
- Hygienische Grundhaltung
- Akzeptanz von Schmutzarbeiten
- Zeitweise ist Teamarbeit gefordert, generell aber ist man auf sich alleine gestellt.
Aufstiegsmöglichkeiten:
keine
Weiterbildung an Fachhochschulen:
Die mit einer erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung in
Wien abgeschlossene Ausbildung wird in der Schweiz vom BBT als
„gleichwertig“ anerkannt. Dadurch sind im Anschluss an die Ausbildung
der Besuch einer Berufsmaturitätsschule (BMS) und Weiterbildungen
an Fachhochschulen möglich.
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